Entwicklung der ehrenamtlichen Mitverantwortung

Protokoll der Projektgruppe 02.10.2018

Anwesend: Joachim Deckers, Claudia Fischer, Theresa Kohlmeyer, Matthias Kolk, Josef Mündelein, Renate Tewes, Oliver Thissen
Entschuldigt: Ute Völlmecke

Geistlicher Einstieg: Matthias Kolk

Rückblick auf die PGR-Sitzung vom 20.09.
Einige Eindrücke: das Projekt wird zwar vom PGR mitgetragen, aber nicht unbedingt auch als eigenes Projekt gesehen, sondern eher als Projekt einiger weniger; Projekt wird vom PGR wohlwollend angenommen, aber nicht aktiv unterstützt; einige PGR-Mitglieder sehen sich als Teil einer „alten“ Struktur und daher nicht als die richtigen Personen für eine Veränderung, für etwas Neues

Frage von M. Kolk an die Projektgruppe: Was könnten Hürden sein, die bisher Menschen davon abhalten, in den Gemeindeteams mitzuarbeiten? (Vermutungen, Annahmen, Aussagen von Gemeindemitgliedern)

  • die Schulung ist zu umfangreich
  • Skepsis, ob die Übernahme von Leitungsverantwortung wirklich möglich ist oder ob nicht das Pastoralteam oder einzelne Mitglieder doch nicht bereit ist/sind, Verantwortung zu überlassen
  • das Projekt ist noch zu theoretisch, weil es in unserem Bistum keine Pfarrei gibt, wo das schon umgesetzt ist und gelebt wird
  • die Arbeit der Gemeindeteams ist – auch weil sie neu und ungewohnt ist – anspruchsvoll, angesprochene Gemeindemitglieder glauben, dem nicht gerecht werden zu können

Daraus folgende Ideen / Aufgaben (M. Kolk):
Einen Vertreter eines Gemeindeteams aus einem anderen Bistum einladen, der von seinen Erfahrungen berichten kann, davon, wie die Arbeit – und z.B. auch die Übernahme von Leitungsverantwortung – konkret aussehen kann, davon, was den Unterschied zwischen PGR und Gemeindeteam ausmacht.

Info von M. Kolk: Zu Beginn des Projektzeitraums hat die Pfarrei eine Verschiebung der PGR-Wahl beantragt; im Antwortschreiben des EGV an Pfr. Jung heißt es dazu, dass der jetzige PGR bis zur Wahl eines neuen im Amt bleibt; die Wahl wird voraussichtlich 2018 stattfinden; nach Rücksprache von M. Kolk mit dem Sekretariat Kirchenrecht im EGV (Herr Schlüter) ist diese Regelung ausreichend – wir müssen also nach dem PGR-Beschluss vom 20.09. keinen neuen Antrag stellen.

Vorlage für den PGR:
Das Projekt gilt als gelungen und wird weitergeführt, wenn es bis zum 30.06.2019 mindestens 4 Gemeindeteams mit mindestens jeweils 2 Personen gibt.
Bis dahin muss klar sein, wie eine Vernetzungsstruktur aussieht, die auch die Gemeinden mit einbindet, in denen es kein Gemeindeteam gibt – will der PGR das selber erarbeiten oder soll das die Projektgruppe tun?
Das Projekt gilt dementsprechend als gescheitert, wenn es bis zum 30.06.2019 weniger als 4 Gemeindeteams mit mindestens jeweils 2 Personen gibt; in dem Fall wird eine reguläre PGR-Wahl vorbereitet.

Gestaltung der nächsten Wochen:
Das Modul im November wird gestrichen.
Das 1. Modul soll nach Möglichkeit am 1./2. Februar stattfinden, das 2. Modul am 29./30. März.
Beim Neujahrsempfang in St. Joseph (voraussichtlich am 11.01.2019) wird noch einmal über das Projekt informiert.
Idee: im November an drei Abenden zu Gemeindeversammlungen einladen:
St. Joseph / St. Isidor / St. Urbanus;
St. Johannes / St. Michael;
St. Franziskus / St. Elisabeth
Einladende wären der Pfarrer, der PGR und die Projektgruppe.
Aufgaben vorab:
klären, welche großen Veranstaltungen in den einzelnen Gemeinden in dieser Zeit vielleicht noch anstehen (C. Fischer, U. Völlmecke)
Anfrage im PGR, wer an den geplanten Gemeindeversammlungen teilnimmt und ggf. auch Interesse hat, an der Vorbereitung mitzuwirken (R. Tewes)

Die Gemeindeversammlungen werden am 30.10. um 19.30 Uhr im Konferenzraum des Pfarrhauses vorbereitet von C. Fischer, Th. Kohlmeyer, M. Kolk, J. Mündelein, R. Tewes und evtl. O. Thissen.

Verschiedenes:

  • Die Ergebnisse der Kleingruppe, die die Schulungsmodule vorbereitet hat, werden an die gesamte Projektgruppe verschickt.
  • Ein neuer Termin für die Projektgruppe wird per doodle ermittelt (M. Kolk)

 

 

Für das Protokoll

Claudia Fischer