Entwicklung der ehrenamtlichen Mitverantwortung

Entwicklung der ehrenamtlichen Mitverantwortung

Erzbistum Paderborn
„Für Sie sind „Beteiligung“ und „Verantwortung“ wichtige Themen? In Ihrem Raum steht die Veränderung und Weiterentwicklung der Gremien der Mitverantwortung oben an? Dann könnte für Sie der experimentelle Weg interessant sein, zu dem wir einladen.
Wir möchten ausgewählte Pastorale Räume und Pastoralverbünde im Rahmen des Modellprojektes „Entwicklung der ehrenamtlichen Mitverantwortung“ dabei begleiten, neue Wege in der ehrenamtlichen Mitverantwortung auszuprobieren, vorhandene Potentiale zu nutzen und zur Entfaltung kommen zu lassen und sich mit Blick auf die Entwicklung des ehrenamtlichen Engagements für die Zukunft gut aufzustellen.“

So begann ein Brief, den wir im Herbst letzten Jahres von Matthias Kolk erhielten, der im Erzbischöflichen Generalvikariat in Paderborn für die Rätearbeit (also auch die Pfarrgemeinderäte) zuständig ist. Im Blick auf die im November 2017 anstehenden Pfarrgemeinderats(PGR)-Wahlen hat sich das Bistum entschlossen, in einzelnen pastoralen Räumen des Erzbistums Paderborn neue Formen der Gremienarbeit, neue Wege der ehrenamtlichen Mitverantwortung auszuprobieren.
Dazu hat die Projektgruppe in Paderborn allen beteiligten pastoralen Räumen eine Begleitung zugesagt.

Der Zeitplan sieht folgenden Ablauf vor:
2017 Vorbereitung des Modellprojektes
2018-2020 Durchführung des Modellprojektes
(mit zwischenzeitlichen Auswertungsschritten)
2020 Gesamtauswertung und Einbringen der Ergebnisse in die Vorbereitung der
2021 anstehenden Neuwahlen von PGR und KV (Kirchenvorstand)

In dem Brief aus Paderborn hieß es u.a. auch:
„Anliegen aller Modelle sind:

  • Stärkung der Taufberufung und damit der Motivation zur Übernahme von Verantwortung
  • Charismenorientiertes Arbeiten (unter Beachtung der Spezifika für ein Gremium!)
  • Verantwortung für den Sozialraum
  • Partizipation (auch über die Gremien hinaus)
  • Förderung von Selbstorganisation“

Auch in unserem Pfarrgemeinderat hat es in den letzten Jahren Fragen gegeben: Wie können wir die Gemeinden vor Ort stärken und gleichzeitig als Pfarrei zusammenwachsen? Wie können wir Menschen gewinnen für diese Arbeit im PGR? Was ist angesichts einer sich verändernden Gesellschaft und einer sich deswegen auch ändernden Kirche unsere Aufgabe als PGR?

Darum sind wir (die PGR-Vorsitzende Renate Tewes, die Gemeindereferentinnen Ute Völlmecke und Claudia Fischer) damals kurzentschlossen zu einem Informationsabend nach Paderborn gefahren. Von dort sind wir mit dem starken Wunsch wieder zurückgekommen, den PGR für die Teilnahme an diesem Modellprojekt zu gewinnen.

Es gab daher in den folgenden Monaten eine Reihe von Gesprächen und Beratungen im Pfarrgemeinderat und im Pastoralteam. In einer Sitzung des PGR am 29. Mai, an der auch Herr Kolk teilnahm, haben die Mitglieder des PGR dann mit einer großen Mehrheit die Teilnahme am Modellprojekt beschlossen.

Die dafür zugesagte Begleitung übernehmen bei uns Matthias Kolk (EGV) und Josef Mündelein (Dekanat Hochsauerland-West).