Wochenimpuls

Eine Stimme ruft in der Wüste

Foto: Peter Weidemann In: Pfarrbriefservice.de
Liebe Schwestern und Brüder,

Johannes ist eine adventliche Gestalt, die uns helfen kann, den Advent zu verstehen und gut zu gestalten.
Johannes ist der große Wegweiser. Er führt uns zu Jesus.

Ich glaube, ein adventlicher Mensch zu sein bedeutet,
den Mitmenschen – wie Johannes – den Weg zu Jesus zu weisen.
Die Mitmenschen dürfen ruhig spüren,
dass uns der Glaube an Gott mit tiefer Freude erfüllt,
dass er uns glücklich macht, dass er uns mit Dankbarkeit erfüllt. 

Wegweiser zu Jesus sind wir vor allem auch dann,
wenn wir ganz ehrlich versuchen,
gottgemäß, das heißt,
nach den Zehn Geboten
und nach dem Dreifachgebot der Liebe zu leben. 
Wir müssen keine Heiligen sein, aber wir können es zumindest versuchen.   

Ein adventlicher Mensch zu sein bedeutet, den Mitmenschen – wie Johannes – den Weg zu Jesus zu weisen.
Johannes sagt: Mitten unter euch steht der, den ihr nicht kennt.
An uns liegt es, Augen und Ohren zu öffnen, um Gott mitten unter uns zu finden.
Wir müssen Gott suchen, wir müssen uns um ihn bemühen!     

Mitten unter euch steht der, den ihr nicht kennt. 
Wir können Gott vor allem in dem Menschen finden, der unsere Hilfe braucht,
im Mitmenschen, der unsere Liebe, unsere Aufmerksamkeit braucht. 
Wir können Gott finden „im Bruder und in der Schwester in Not".

Mitten unter euch steht er.
Mitten unter uns ist er auch, wenn wir zusammenkommen,
um miteinander Gottesdienst zu feiern. 

Mitten unter euch steht er.
Wie gesagt – an uns liegt es, Augen und Ohren zu öffnen, um Gott mitten unter uns zu finden. Wir müssen uns in unserem Leben auch darum bemühen, Gott zu entdecken, ihn kennen zu lernen, ihm zu begegnen.   

Wir sind in der Adventszeit wieder auf dem Weg zur Krippe.
Wir versuchen dem Ruf Johannes des Täufers zu folgen.

Ihr Joby Kallarakkal, Pastor

Pastor Joby Kallarakkal